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schaft sich die alte Dame, die kein Konzert des ENS versäumt, über die
                              Kunst jedes einzelnen Musikers und jeder einzelnen Musikerin des ENS
                              begeistern kann.


                              Lesen Sie auch, womit die reizende spanisch-stämmige Sopranis-

                              tin Maria Bisso heuer ihr Publikum verzaubern will. Und bereits zur
                              15. Ausgabe der „Summertime“-Konzerte führt „Teufelstrompeter“ Fred-
                              dy Staudigl wieder sein Instrument zum Mund, um zusammen mit Solis-
                              ten des ENS das allseits beliebte Crossover-Programm zu musizieren.


                              Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Frühling
                              und eine  informative Lektüre!


         GERDA CHRISTOF:




         WARUM ICH EIN FAN DES ENS GEWORDEN BIN





                                     Stammhörerin Gerda Christof lässt in Klosterneuburg

                                      kein Konzert des ENS aus – seit mindestens zehn Jahren.


                                     „Abgesehen davon, dass im En- Ich empfinde, genau dieses Or-
                                     semble so viele liebe Menschen  chester ist das, was man heute
                                     sind, bin ich auch von der tol- braucht: modern, auch ein
                                     len Kunst begeistert, die sie  bisschen  von  früher  und  aus-
                                     machen. Das Können dieser  sagekräftig. Ja, das sind sie: aus-
                                     Menschen!                               sagekräftig! Ich liebe die Geigen,

         Gerda Christof              Wir sind ja doch Laien, und wir  ich liebe die Oboen, ich liebe
                © J. Holik           hören eine so schöne Musik!  alle diese Geräte, die sie be-
                                     Meist Klassik, oft auch ein biss- nützen. Da wird mir alles ge-
                                     chen moderner, aber ich sage,  boten, diese Meister, jeder auf
                                     der Stil, das ist ein bestimmter  seinem  Instrument  ein  einzel-
                                     Klang, früher hat man gesagt: der  ner Meister! Ich wünsche jedem
                                     Wiener Klang, jetzt isses halt ge- Einzelnen im ENS Gesundheit,
                                     mischt, aber ich empfinde, diese  Freude, Friede - Friede, vor
                                     Menschen bringen eine Musik  allem im Herzen, weil, man

                                     herüber, die zu Herzen gehend  kann nur mit einem friedvollen
                                     ist, aber auch darstellend, so  Herzen so weich spielen! Weil,
                                      dass man sich auch was vor- wenn sich jemand über Kriegs-
                                     stellen kann. Und sie sind dem  wirrnisse aufregt, kann er die
                                     Künstler gegenüber, das heißt  Hand nicht so ruhig führen –
                                      dem Komponisten, treu!                 fühle ich oder denke ich!“
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